Achterbahnfahrt Glauben

Glaube
Achterbahnfahrt Glauben

... und die ungemütliche Frage: Bin ich gerettet?

Manchmal ist das eigene (Glaubens-)Leben eine ganz schöne Achterbahn der Gefühle, oder? Und wenn dann auch noch einer die Gretchenfrage in die Runde wirft: „Weißt du, ob du gerettet bist?“ – wird es einem auf dem Stuhl, auf dem man gerade sitzt, etwas ungemütlich. Schließlich könnte „Ja“-Sagen schnell überheblich rüberkommen oder alternativ einen langwierigen Einwand auslösen, der mit „Aber“ beginnt. Und selbst wenn ich mir meiner Erlösung sicher bin, weil ich mich ganz Gott übergeben habe – gilt das auch in dem Moment, wenn ich sündige? In seinem Bilder-Buch zeigt uns Gott selbst, was echte Erlösung bedeutet, und warum wir (trotz Nervenkitzel im Bauch) Gewissheit haben dürfen.

„Achtet auf euer Umfeld, legt Gurt und Karabiner richtig an und überprüft alles vor jeder neuen Route!“ Ich war damals in der 9. Klasse und wir besuchten mit meinen Mitschülern den Kletterpark. Viele von uns hörten an dem Tag bereits zum zweiten Mal die Sicherheitsbelehrung. Bei der letzten Route – der höchsten und adrenalinreichsten – stand unser Trainer am Startpunkt und fragte jeden von uns: „Gesichert?“ Jeder, der mit „Sicher!“ antwortete, bestätigte, dass er seine Ausrüstung überprüft und korrekt eingehakt hatte. Da es bei einigen länger dauerte, wurden manche meiner Mitschüler unruhig und ärgerten sich über die Verzögerungen: „Man muss einfach schon vorher alles überprüfen,“ rief einer. „So schwer kann das doch nicht sein“, klagte mein Vordermann genervt, bevor er sich zum Trainer umdrehte, um loszulegen. Der Trainer musterte ihn, schmunzelte und änderte seine Frage in: „Bist du sicher?“, während er auf den unverschlossenen Karabiner deutete – wohlwissend, dass die Doppeldeutigkeit seiner Frage („Bist du gesichert?“ bzw. „Sicher, dass es nicht so schwer ist?“) nicht unbemerkt blieb.

Eine unbequeme Frage


„Bist du sicher?“ – während diese Frage manchmal, wie etwa im Kletterpark, angebracht und willkommen ist, scheint diese Frage an anderer Stelle eher Unbehagen hervorzurufen. Was wäre, wenn man dir im Glaubensleben diese Frage stellte? Angenommen, du würdest heute sterben oder Jesus käme wieder, hättest du jetzt die Gewissheit, auf der Neuen Erde zu sein? Ist deine Antwort ein klares „Ja“? Worauf gründet sich diese Gewissheit? Oder ist es eher ein „Ja, aber ...“, „Vielleicht ... ich hoffe es“ oder sogar „Nein“? Wenn das so ist, kannst du erklären, warum du keine Sicherheit hast? Und überhaupt: Wie sicher darf man sich denn sein?

Als Nachfolger Christi lernt man in der Regel früh die grundlegenden Aussagen zu diesem Thema kennen: Gerettet allein aus Gnade; ich kann nichts zu meiner Erlösung beitragen; ich bin erlöst, wenn ich Jesu Geschenk annehme. Dennoch kribbelt es gleich unangenehm im Bauch, wenn die Frage fällt: „Bist du gerettet?“ Dass man diese Frage ungern beantwortet und eher vorsichtig ist, kann viele Ursachen haben: Vielleicht ist man tatsächlich unsicher, wenn man gerade das Chaos im eigenen Leben betrachtet und das Gefühl hat, weit weg von Gott zu sein. Vielleicht möchte man nicht vorschnell behaupten, man gehöre dazu, da man nicht wie die „überraschten Böcke“ am Ende zu hören bekommen will: „Ich kenne dich nicht“ (Mt 25,31-46). Vielleicht fällt einem auch gleich der „schwarze Fleck“, die „Lieblingssünde“ ein, und man meidet die Frage deshalb. Dadurch erleben viele einen „Achterbahnglauben“ – mal freudig aufwärts, mal unsicher in scharfen Kurven – und manchmal adrenalingeladene Angst, wenn es abwärts geht.

Bilder, die Erlösung greifbar machen


Es gibt eigentlich nichts, was die Bibel deutlicher und klarer zu machen versucht, als was Erlösung wirklich ist. Dabei beschreibt Gott in seinem Wort zwei Seiten der Erlösung: 1. Wie kann ich zu Gott kommen? Und 2. Wie werde ich mein Problem los? (Manche nennen das Rechtfertigung und Heiligung). Im Zuge dessen werden viele verschiedene Bilder verwendet, um Missverständnisse auszuräumen. Drei dieser Bilder möchte ich herausgreifen und näher erläutern:

1. Der Bund

Ob bei Abraham oder später beim Volk Israel – der Bund Gottes war weder Ziel noch Ende oder gar eine Belohnung. Es war immer der Anfang der Beziehung mit Gott! Paulus bemerkt in seinem „Magnum Opus“ über Erlösung, dem Römerbrief, als er über Abraham und seine Rechtfertigung schreibt, dass der Erlöser „Gottlose“ rechtfertigt (Rö 4,5). Zunächst räumt Gott alles aus, was dem Bund im Weg steht, befreit, reinigt, legt sein Gesetz vor und schließt dann den Bund (1. Mo 15; 2. Mo 24). Zu diesem Zeitpunkt hatte der Mensch noch nichts verändert. Gerettet war man nicht durch eine Veränderung, sondern durch den Bundesschluss Gottes. Dieser Bund sollte dann gehalten werden – man sollte im Bund bleiben. Das Faszinierende: Wer sündigte, fiel weder aus dem Bund noch aus dem Volk Gottes heraus. Gott hatte für diesen Fall etwas anderes vorgesehen: den Opferdienst. Wer ein Sündopfer darbrachte, schloss jedoch nicht jedes Mal einen neuen Bund, sondern nahm den Bund Gottes und alles, was der Herr für den Bund tat, in Anspruch. Im Bund bleiben bedeutete im Fall von Sünde, den Bund nicht zu verlassen und durch die Nähe zu Gott Sünde ausräumen zu lassen (im Sinne von Schuld und im Sinne von sündigen Handlungen). Somit verdeutlicht der Bund mit Gott (was auch durch die Ehe sinnbildlich greifbar wird) eine Beziehung zu Gott, die definitiv zerbrochen werden kann, wobei aber nicht jeder Fehler sofort das Aus bedeutet. Denn über das Aus entscheidet meistens, wie ich mit dem Fehler umgehe.

2. Ein neues Gewand

Ein weiteres eindrückliches Bild für Erlösung ist das neue Gewand, das Jesus uns anlegt. Dieses Bild wird sowohl im Alten Testament (Jeschua bekommt saubere Feierkleidung an, um gerecht dazustehen; s. Sach 3) als auch im Neuen Testament (Jesu Gleichnis vom verlorenen Sohn; s. Lk 15) gebraucht. Es erinnert ein wenig an die Begebenheit im Garten Eden, als Adam und Eva versuchten, das Problem ihrer Sünde durch selbstgemachte Kleider zu lösen (1. Mo 3,7). Dies war jedoch unzureichend; Gott musste das Problem lösen und bedeckte sie mit neuen Kleidern, die er ihnen anfertigte (1. Mo 3,21). So wird unsere Erlösung bildlich durch dieses neue Gewand dargestellt, das Jesus uns anzieht. Das Bild wird in Offenbarung aufgegriffen, jedoch bekommt es dort einen Zusatz, den ich lange überlas: Johannes wird durch einen Engel offenbart, was die Erlösten, die er in Kapitel 7 sieht, auszeichnet – „sie haben ihre Gewänder gewaschen und weiß gemacht im Blut des Lammes“ (7,14; 22,14). In meiner Vorstellung brauchte ich nach jeder Sünde ein neues Gewand – wenn man aber dem gesamtbiblischen Bild folgt, dann bekomme ich durch Jesus ein neues Gewand, das ich dann immer wieder waschen soll. Jesus will mir Erlösung geben, die ich trage, bildlich gesprochen; und wenn ich Fehler mache, also meine Kleidung schmutzig wird, dann werfe ich Erlösung, meine Kleidung, nicht weg, sondern sehe zu, dass sie durch das Blut des Lammes wieder sauber wird.

3. Vor Gericht

Ein weiteres Bild, das Paulus gerne verwendet, ist das Bild von einer Gerichtsszene: Wir stehen schuldig auf der Anklagebank und verdienen das Urteil, das folgen würde: den Tod. Jesus macht an dieser Stelle aber etwas Unglaubliches – er tauscht mit uns den Platz! In 1. Korinther 5,19-20 wird beschrieben, dass Jesus unseren Platz einnimmt und wir seinen. Das bedeutet konkret: Alles, was wir als Sünder verdienen, bekommt er ab (Tod), und alles, was er verdient, als Sündloser, bekommen wir ab (Leben). Wenn Paulus diese Gerichtsszene vor Augen malt, dann spricht er aber nicht von der Zukunft, sondern von der Vergangenheit: Er hat das für uns getan, dieser Tausch fand statt! Auf diese Weise verdeutlicht Paulus, wie Versöhnung mit Gott erreicht wurde, und hat dabei Jesu freiwilligen Opfertod im Sinn. Im Kolosserbrief greift er dieses Bild aber wieder auf und stellt es in einen alltäglicheren Kontext. Er erinnert die Empfänger des Briefes daran, dass Gott sie „unsträflich vor sich stellen möchte“, sofern sie im Glauben gegründet sind und sich nicht von der Hoffnung des Evangeliums abbringen lassen (Kol 1,21-23). Paulus vermittelt hier nicht ein ständiges Neu-tauschen, sondern ruft dazu auf, doch an diesem neuen Platz zu bleiben, an den Gott die Gläubigen gestellt hat (den Platz, den Jesus eigentlich gehabt hätte).

Viele Bilder, ein Gedanke

Gott ist unsere Erlösung wichtig und er weiß, dass Sünde unser Bild von ihm, sowie unser Verständnis von seinen Wahrheiten, vernebelt und verzerrt. Gerade deshalb versucht er, durch so viele einfache Bilder wie möglich Erlösung greifbar und verständlich zu machen. In unserem Leistungsdenken ist es schon schwer genug anzunehmen, dass das, was uns gerecht macht vor Gott, zu hundert Prozent durch ihn passiert und ein echtes Gnadengeschenk ist. Schwerer noch scheint es zu sein, sich in seiner Erlösung wohlzufühlen und sich dieser sicher zu sein. Unser Empfinden von Erlösung gleicht eher einer Achterbahnfahrt oder einem Lichtschalter: Ich nehme Jesus an, Licht geht an, ich bin erlöst – ich sündige, Licht geht aus, ich bin nicht erlöst. Wenn wir aber über die Bilder von vorhin nochmal nachdenken, dann vermitteln sie alle das Gegenteil! Der Bund, das Gewand, der Tausch – sie zeigen alle eine Art Kontinuität auf, eine Dauerhaftigkeit. Sie rufen nicht dazu auf, jedes Mal aufs Neue in den Bund, in das Gewand, an den neuen Platz zu kommen, sondern sie ermutigen dazu, dort zu bleiben, diese aufs Neue in Anspruch zu nehmen. Wenn wir es als Teil von Gottes Familie „verbocken“, dann wirft er uns nicht gleich raus – wir sind immer noch durch seine Gnade abgedeckt; wir verlieren unsere Erlösung nicht sofort, wenn wir sündigen.

Gleichzeitig zeigen diese Bilder, dass ich meine Erlösung verlieren kann: Ich kann bewusst den Bund verlassen, das Gewand ausziehen, den Platz Jesu verlassen oder durch mein Verhalten, durch Festhalten an sündigen Gewohnheiten, vielleicht sogar unbemerkt von mir, aus dem Bund herausrutschen (in einer Ehe würde man davon sprechen, dass man sich „auseinandergelebt“ hat). Ich kann mein Gewand so dreckig werden lassen, dass es sich zu vorher gar nicht mehr unterscheidet oder mich auf der Anklagebank wiederfinden. Als Paulus die Galater davor warnte, sich wieder auf eigene Anstrengungen zu verlassen (im Kern bedeutet das, von Jesus getrennt zu werden und den Bund zu verlassen), da nennt er in Galater 5,4 das Resultat: „[…] ihr seid aus der Gnade gefallen“. Er sprach damit eine Haltung in ihrem Leben an, die dazu geführt hatte, dass sie nicht mehr durch die Gnade Jesu bedeckt waren. Doch Gott möchte uns Erlösung als Zustand geben: Abraham durfte den Bund mit Gott als Zustand, trotz seiner Sünde erleben, die Erlösten in der Offenbarung durften die neuen Gewänder behalten, selbst wenn es nötig war, sie zu waschen; wir bleiben auf dem Platz Jesu in den Augen Gottes, selbst wenn wir sündigen, da wir Jesus als unseren Fürsprecher haben.

Es gibt jedoch einen wichtigen Unterschied zwischen Selbstüberschätzung und Erlösungsgewissheit. Selbstüberschätzung führt zum Gedanken: „Ich bin auch vor Versuchung sicher und kann meinen Stand nicht verlieren.“ Das hat das Volk Israel erlebt, wenn es sich selbstsicher auf den Bund berief, aber trotzdem ohne Gott lebte. Davon spricht auch Ellen White, wenn sie sagt: „Auch wer Christus in einer echten Bekehrung als seinen Erlöser angenommen hat, sollte sich nicht einreden lassen, dass er damit schon gerettet ist, denn diese Auffassung ist irreführend. Es ist wichtig, dass wir die Hoffnung und den Glauben betonen; doch auch wenn wir unser Leben Christus anvertraut haben und uns von ihm angenommen wissen, sind wir keinesfalls vor Versuchungen sicher.“ (Bilder vom Reiche Gottes 121.4) Sie warnt hier vor dem Gedanken: „einmal gerettet – immer gerettet“. Im gleichen Atemzug spricht sie aber auch von einer Gewissheit seiner Annahme und Erlösung („auch wenn wir […] uns von ihm angenommen wissen“). Wie sieht diese Gewissheit seiner Annahme aber in meinem Glaubensalltag aus?

Ganz praktisch


Wenn ich den ersten Brief von Johannes lese, dann habe ich das Gefühl, dass er dort genau diese Frage liebevoll beantworten will: Wenn Gott durch seine Bilder von Erlösung angemessene Ruhe und Sicherheit vermitteln will, wie sieht das dann in meinem Glaubensalltag aus? Dabei geht er auf drei Bereiche ein: 1. Was bedeutet es, in Christus zu bleiben? 2. Was passiert, wenn ich sündige? 3. Was ist die Quelle echter Erlösungsgewissheit?

Nachdem ich Jesu Gnadengeschenk angenommen habe, also im Bund bin, das Gewand anhabe, seinen Platz eingenommen habe, soll ich dort bleiben – wie das? Johannes beantwortet diese Frage in einem Vers und entfaltet sie in den folgenden Kapiteln: „Meine Kinder, ich schreibe euch dies, damit ihr nicht sündigt; und wenn jemand sündigt – wir haben einen Beistand bei dem Vater: Jesus Christus, den Gerechten.“ (1. Joh 2,1). Wir bleiben in Jesus, indem wir anstreben, Sünde entfernen zu lassen – in Kapitel 3,6 geht er sogar so weit, zu sagen: „Wer sündigt, hat ihn [Jesus] nicht“. Hier spricht Johannes aber nicht von einzelnen Tatsünden, denn die griechische Formulierung drückt ein anhaltendes, gewohnheitsmäßiges Sündigen aus. Biblische Ontologie, die biblische Beschreibung vom Sein, ist immer: „Wer ist, der tut“ – sprich, als Erlöster handle ich auch wie ein Erlöster. Ellen White ergänzt den Gedanken, dass der Charakter, das Wesen eines Christen sich in seiner Nachfolge verändert, indem sie sagt: „Allerdings offenbart sich unser Charakter nicht in gelegentlichen guten oder gelegentlichen schlechten Taten, sondern in der Gesamttendenz unserer gewohnheitsmäßigen Verhaltensweisen, die sich in Worten und Taten äußern“ (Der rettende Weg 72).

Deshalb sagt Johannes auch: „Sündigt nicht, aber wenn doch […]“ – wenn es doch passiert, dann vergesst nicht, dass ihr einen Beistand, einen Fürsprecher habt. Johannes behauptet nicht: „dann bekommt ihr einen“, sondern „dann denkt dran, dass ihr einen habt“. Wenn wir doch gesündigt haben, sind wir nicht gleich verloren, wir sind immer noch von Jesu Gnade bedeckt und dürfen uns deshalb direkt an unseren Fürsprecher wenden. Johannes versucht deutlich zu machen, dass ein Nachfolger Jesu, sobald ihm Sünde bewusst wird, sich mit dieser an seinen Erlöser wendet (1. Joh 1,9).

Er schließt seinen Brief mit einer Zusammenfassung: „Das schreibe ich euch, damit ihr wisst, dass ihr das ewige Leben habt, weil ihr an den Namen des Sohnes Gottes glaubt“ (1. Joh 5,13). Weil Jesus all das für uns getan hat, weil wir ihn angenommen haben und weil wir wissen, was es bedeutet, „in ihm zu bleiben“, sagt Johannes, dürfen wir „wissen, dass wir das ewige Leben haben“ – achtet auf die Zeitform: Nicht „hoffen, dass wir das ewige Leben bekommen“, sondern „wissen, dass wir das ewige Leben haben“.

Es gibt vier Bibeltexte, die es sich lohnt, auswendig zu kennen – sie finden sich alle hier im 1. Johannesbrief: Ich darf wissen, zu jeder Zeit, wenn ich zu ihm komme und meine Sünde bekenne, dann ist er treu und gerecht und vergibt (1,9). Weil ich erlöst bin, strebe ich an, meinen Charakter verändern zu lassen und nicht mehr zu sündigen. Sollte es dennoch passieren, dann falle ich nicht gleich heraus, denn ich habe einen Beistand, zu dem ich kommen darf (2,1). Aber was, wenn ich mich nicht besser fühle? Dann darf ich mein Empfinden beiseiteschieben, denn selbst wenn mein Gefühl mich noch verurteilt, so ist Gott doch größer als mein momentanes Empfinden (3,20). Deshalb darf ich wissen, dass ich jetzt erlöst bin, da ich in dieser Beziehung mit ihm lebe (5,13).

Eine wichtige Frage


In gewisser Weise ähnelt unser Glaubensleben dem Kletterpark, den ich mit meiner Klasse besuchen durfte. Wir hören die Instruktionen, die uns Sicherheit geben sollen – zugegeben, manchmal aufmerksamer, manchmal weniger – und rufen uns vielleicht über die Köpfe zu: „So schwer kann das doch nicht sein!“ Und dann kommt der Moment, in dem jemand die Frage stellt: „Sicher?“ Die Frage „Bist du sicher?“ – bist du wirklich erlöst und bist du dir sicher, dass es so ist – ist eine unglaublich wichtige Frage. Durch die vielen Bilder in der Bibel, die Gott verwendet, um Erlösung zu erklären, wird deutlich, dass wir voller Vertrauen mit „Ja“ antworten dürfen, wenn wir mit Jesus leben. Denn er möchte, dass wir in ihm ruhen können und uns seiner Annahme sicher sind. Somit ist Erlösung, Gott sei Dank, keine Achterbahnfahrt, kein Lichtschalter. Auch wenn uns die Bibel davor warnt, uns nicht selbst zu überschätzen, da wir Erlösung definitiv verlieren können, so ist sie dennoch ein Zustand, den er uns schenkt und in dem wir bleiben sollen. Ich bin Gott enorm dankbar für seine Bilder und die Gewissheit, dass auch wenn ich sündige, Gott gerade dann immer noch da ist und ich bei ihm bleiben darf.

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