Was geschah wirklich in der Zeit von Nebukadnezar II.?

Geschichte
Was geschah wirklich in der Zeit von Nebukadnezar II.?

Babylons Chroniken vs. Biblische Geschichte

Nebukadnezar II. spielte im Heilsplan Gottes offensichtlich eine tragende Rolle. Mehrfach werden er und seine Feldzüge in verschiedenen Büchern des Alten Testaments erwähnt. Wir dürfen sogar annehmen, dass Nebukadnezar II. am Ende seines Lebens den Gott Israels anerkannte. Doch was sagen uns außerbiblische Funde über den babylonischen Heerführer, der 605 v. Chr. die Ägypter besiegte und das israelitische Volk in die Gefangenschaft verschleppte? Bestätigen sie den biblischen Bericht? Oder werfen sie womöglich ein ganz neues Licht auf die Ereignisse?

 „šar AkkadiKI ina mati-šú mdNabū-kudurrī-uṣur mar-šú rabuú (mar) šarri šá bit re-e-du-tú ...“ – heißt es in der ersten Zeile einer kleinen mehrfach gebrochenen Tontafel. Und für alle, die kein Akkadisch verstehen: „Der König von Akkad blieb zuhause, Nebukadnezzar, sein ältester Sohn, der Kronprinz ...“1 An dieser Stelle unterbricht der Satz auf dem etwa sechs mal acht Zentimeter großen Täfelchen, das sich im Besitz des British Museum befindet und vom britischen Assyriologen Donald J. Wiseman 1956 zum ersten Mal veröffentlicht wurde. Abgesehen von wenig aussagekräftigen Bauinschriften waren bis dahin so gut wie keine zeitgenössischen Berichte über das Leben des „šar šarrani“ („König der Könige“ – ein offizieller assyrischer, babylonischer und später persischer Titel, vgl. Dan 2,37!) bekannt gewesen.

Sein eigentlicher Name lautete „Nabu-kudurri-usur“, was so viel heißt wie: „Nabu beschütze meinen Erstgeborenen Sohn.“2 Im Deutschen müsste der Name wohl besser mit „Nebukadrezzar“ wiedergegeben werden (wie es zum Teil im hebräischen Alten Testament in den Büchern Jeremia und Hesekiel der Fall ist)3. Wiseman selbst war bekennender Christ und hat sein Leben lang die Glaubwürdigkeit biblischer Berichte als hoch eingeschätzt. Seine Erstveröffentlichung wurde gerade noch rechtzeitig publiziert, um im adventistischen Bibelkommentar berücksichtigt zu werden. Sie eröffnet den Blick auf einen der berühmtesten Feldherren, Architekten und König des Altertums, dessen Name noch Jahrhunderte später den Menschen von Mesopotamien lebhaft im Gedächtnis blieb und der eine wichtige Rolle im Heilsplan Gottes spielte.

Objektiv und aussagekräftig trotz Lücken


Die Tontafel mit der Signatur „BM 21946“ ist Teil der sogenannten Babylonischen Chroniken, die über Jahrhunderte hinweg in kurzer und prägnanter Weise unter anderem wesentliche Ereignisse für jedes Regierungsjahr babylonischer Könige bewahrten.4 Der historische Wert dieser chronologisch geordneten Aufzeichnungen (auch als Annalen bezeichnet) ist außergewöhnlich groß, was vor allem an zwei Faktoren liegt: Zum einen verzichten die ungenannten Chronisten weitgehend darauf, das Weltgeschehen durch das Eingreifen der Götter zu erklären. Zum anderen werden die Ereignisse oft erstaunlich objektiv dargestellt – auch Niederlagen und Rückschläge werden nicht verschwiegen, was für den Alten Orient recht ungewöhnlich ist. Umso tragischer, dass diese Chroniken zum Teil große Lücken aufweisen und so nur die ersten elf Regierungsjahre des Nebukadnezar erhalten geblieben sind. Aber schon diese wenigen Zeilen haben es in sich: Die Vorderseite der Tafel, die auch als Babylonische Chronik Nr. 5 bekannt ist, beschreibt zunächst die große Schlacht von Karkemisch (die aufgrund der Tontafel endgültig ins Jahr 605 v. Chr. datiert werden konnte), bei der das babylonische Heer die letzten Überreste der Assyrer aus der Geschichte tilgte und die mit ihnen verbündeten Ägypter vernichtend schlug.

Zeile 4 und 5 berichten nüchtern: „Sie bestritten die Schlacht miteinander. Die Armee Ägyptens zog sich vor ihm zurück. Er fügte ihnen eine Niederlage bei und besiegte sie vollkommen.“ Die poetische Beschreibung des Zeitgenossen Jeremia derselben Schlacht klingt da sehr viel lebhafter: „Rüstet Schild und Langschild und rückt zum Kampf aus! Spannt die Rosse an und sitzt auf, ihr Reiter! Tretet an mit den Helmen, macht die Lanzen blank, legt den Panzer um! Warum sehe ich sie so erschrocken zurückweichen? Ihre Helden sind geschlagen, sie fliehen, dass keiner hinter sich sieht; Schrecken ringsum!, spricht der Herr.“ (Jer 46,4-5)

Die Chronik erwähnt zudem, wie die Überreste der ägyptischen Armee in der Nähe von Hamath eingeholt und aufgerieben wurden. Und dann kommt Zeile 8: „In jener Zeit eroberte Nebukadnezar ganz Ha-?“. Was genau hatte der Kronprinz, der nur Wochen später zum König wurde, weil sein Vater Nabopolassar plötzlich in Babylon verstarb, erobert? Die Frage ist von großer Bedeutung, denn Daniel 1,1 sagt, dass Jerusalem bei diesem Feldzug in die Hände Nebukadnezars geriet und Daniel und seine Freunde nach Babylon gebracht wurden. Kritiker der Bibel halten diese Stelle dagegen für unhistorisch; es geht bei dieser Frage also auch um die ohnehin oft attackierte Historizität des Buches Daniel.

Das Problem ist, dass sich an der entscheidenden Stelle des Keilschrifttextes eine Bruchstelle befindet. Wiseman ergänzte und übersetzte die Stelle 1956 zunächst mit Hattu5, denn Hatti-Land (von den Babyloniern benannt nach den Hethitern, die dort ehemals gelebt hatten), kommt auch sonst öfter in der Chronik vor. Dass Hatti-Land nicht auf Nordsyrien beschränkt war, wie viele Assyriologen behauptet haben, sondern auch Juda und Jerusalem umfassen konnte, zeigt unsere Tontafel auf der Rückseite in Zeile 11 und 12: Dort marschiert Nebukadnezar Jahre später erneut nach Hattu und belagert die Stadt Judas. Doch dazu später mehr.

1975 veröffentlichte A. K. Grayson eine neue Übersetzung6 und las nun Hamath anstatt Hattu, was bedeuten würde, dass Nebukadnezar nur die Umgegend dieser Stadt unter seine Kontrolle gebracht hätte. Wiseman hat sich gegen Ende seines Lebens dieser Sicht angeschlossen7, die Sache ist aber nicht entschieden8.

Auf der Suche nach Hinweisen, die den biblischen Bericht untermauern


Es gibt noch andere Indizien. Zunächst berichtet die Keilschrifttafel selbst in Zeile 15-20, dass Nebukadnezar im folgenden Jahr einen erneuten Feldzug nach Hatti-Land unternahm und dabei die philistäische Stadt Askalon einnahm und verwüstete. Solch eine Unternehmung wäre aber aus topographischen Gründen militärtaktisch sehr unwahrscheinlich gewesen, wenn nicht zuvor Jerusalem im Rücken unter Kontrolle gebracht worden wäre (u.a. durch die Stellung royaler Geiseln, wie etwa Daniel und seiner Freunde!). Zudem muss berücksichtigt werden, dass die Schlacht von Karkemisch nicht exakt datiert werden kann. Gemeinhin wird sie in den Sommer 605 v. Chr. gelegt, und dann, so das Argument, wäre nicht genügend Zeit für einen Zug nach Süden gewesen, denn Nabopolassar starb am 19. August (hier ist die Chronik präzise), und Nebukadnezar begab sich daraufhin unverzüglich nach Babylon, um den Thron zu sichern. Doch da das babylonische Jahr bereits Anfang April begonnen hatte, wäre es auch denkbar, dass sich die Schlacht schon im Frühjahr ereignete.

Außerdem ist Nebukadnezar wohl ganz offensichtlich nur mit den engsten aus seinem Personenkreis in Eilritten nach Babylon gelangt, während die sehr viel trägere Gesamtarmee samt dem Tross (also der unterstützenden Versorgungs- und Transporteinheit für die militärische Truppe) ihm später hinterher zog. Dies wird bestätigt durch den späteren babylonischen Geschichtsschreiber Berossus, der zur Zeit der Diadochen nach Alexander dem Großen den Versuch unternahm, den neuen griechischen Herren etwas über die alte Kultur und Geschichte der Babylonier zu vermitteln. Viel Erfolg wird er nicht gehabt haben, denn sein Werk „Babylonaica“ ist verschollen, doch lassen sich manche Passagen, die von späteren Schreibern zitiert wurden, rekonstruieren. Dabei wird deutlich, dass Berossus selbst nicht immer alles richtig verstanden hatte. So glaubte er, Nebukadnezar habe in Karkemisch lediglich einen rebellischen Statthalter abgestraft. Deswegen ist Berossus mitunter als weniger vertrauenswürdig angesehen worden, doch seine weitere Schilderung harmoniert gut mit der Keilschriftchronik, ist in sich absolut schlüssig und bestätigt auch den biblischen Bericht:

„Nabuchodonosor [griechisch für Nebukadnezzar] erfuhr vom Tod seines Vaters kurz danach. Nachdem er die Angelegenheiten Ägyptens und des verbleibenden Territoriums arrangiert hatte, befahl er einigen seiner Freunde die jüdischen, phönizischen, syrischen und ägyptischen Gefangenen mit der Hauptmasse der Armee und dem Rest der Beute nach Babylon zu bringen. Er selbst machte sich mit einigen wenigen Gefährten auf den Weg und erreichte Babylon, indem er die Wüste durchquerte. Als er herausfand, dass die Angelegenheiten von den Chaldäern unter Kontrolle waren und das Königtum von ihren Edelsten erhalten worden war, übernahm er die Kontrolle über den ganzen Herrschaftsbereich seines Vaters. Als die Gefangenen ankamen, befahl er, dass ihnen Wohnungen in den besten Teilen Babyloniens zugewiesen werden sollten.“9

Laut Berossus sind also bereits im Jahr der Thronbesteigung Nebukadnezars10 (605 v. Chr.) unter anderem jüdische Gefangene nach Babylon gebracht und sehr gut behandelt worden. All das passt ausgezeichnet zum Bild von Daniel 1, nicht aber zu den Schilderungen der späteren beiden Belagerungen Jerusalems, die deutlich dramatischer verliefen.

In Bezug auf Daniel 1,1 lässt sich also zusammenfassend sagen, dass es für die angeblich unhistorische Belagerung Jerusalems im Jahre 605 v. Chr. im Wesentlichen nur zwei relevante außerbiblische Quellen gibt. Während die Babylonische Chronik Nr. 5 dazu keine direkten Angaben macht, da der gleichzeitige Thronwechsel verständlicherweise für den babylonischen Geschichtsschreiber weitaus interessanter war, bestätigt die zweite Quelle (Berossus) den biblischen Bericht.

Babylonische Chronik liefert genaues Datum für zweite Belagerung Jerusalems


Viel einfacher und unproblematischer verhält es sich mit der sogenannten zweiten Belagerung Jerusalems 597 v. Chr., nachdem König Joakim gestorben war und sein Sohn Jojachin für nur wenige Monate den Thron innehatte. Dies war die Wegführung, mit der auch Hesekiel ins Zweistromland kam, um dort als Zeitgenosse Daniels seine gewaltigen Visionen niederzuschreiben.
Diese Belagerung wird durch unsere Tontafel BM 21946 nicht nur bestätigt, sondern auf aufregende Weise präzisiert. Schauen wir uns zunächst den Text selbst an. In Zeile 11-13 der Rückseite lesen wir: „Das Siebte Jahr: Im Monat Kislew musterte der König von Akkad seine Armee und marschierte nach Hattu. Er lagerte sich gegen die Stadt Judas („al Ia-a-hu-du“) und am zweiten Tag des Monats Adar eroberte er die Stadt, ergriff er den König. Ein König seiner eigenen Wahl („šarra ša (libbi)- šu“ / „einen König seines Herzens“) ernannte er in der Stadt und den großen Tribut, den er nahm, brachte er nach Babylon.“

Der Keilschrifttext erlaubt es uns, die biblische Geschichte in großem Detail nachzuvollziehen. Im Dezember 598 v. Chr. hat Nebukadnezar seine Armee erneut zu einem Feldzug in Marsch gesetzt. Wie fast jedes Jahr zuvor war Hattu (das heutige Westsyrien und die Länder des östlichen Mittelmeerraums) das Ziel. Die Nachricht vom Tod Jojakims im selben Monat war vermutlich zu diesem Zeitpunkt noch gar nicht bis nach Babylon gedrungen. Die Militäraktion war ein Strafgericht an dem abgefallenen Jojakim, gegen den man schon zuvor durch Hilfstruppen der Aramäer, Ammoniter und Moabiter vorgegangen war (2. Kö 24,2). Irgendwann Ende Januar 597 v. Chr. oder kurz danach muss die Belagerung Jerusalems begonnen haben. 2. Könige 24,10-11 scheint anzudeuten, dass der Großkönig erst etwas später selbst vor der Stadt erschien.  

Kurz danach war Jerusalem erobert, die Tontafel gibt dafür das präzise Datum an. Da die Babylonier sehr genaue astronomische Aufzeichnungen hinterließen und ihr Kalendersystem gut bekannt ist, lässt sich genau angeben, dass der zweite Tag des Monats Adar auf einen 16. März fiel. Damit ist die zweite Belagerung Jerusalems – dank der Babylonischen Chronik – eines der am besten zu datierenden Ereignisse der gesamten alttestamentlichen Geschichte.

Auch die anderen Details stimmen exakt mit dem biblischen Bericht überein. Nebukadnezar ernannte einen neuen König – Mattanja, den Onkel Jojachins, dem der Großkönig den Namen Zedekia gab (2. Kö 24,17), während Jechonja mitsamt weiteren 18.000 Juden nach Babel deportiert wurde. Zu den berühmten Funden der biblischen Archäologie gehören auch Rationslisten für eben jenen Jojachin; eine von ihnen ist im Berliner Pergamonmuseum ausgestellt. Jojachin blieb Jahrzehnte lang Gefangener des babylonischen Hofes und wurde nach Ansicht mancher Forscher wohl weiter nach damaligem Recht als exilierter König der Juden verstanden (während Zedekia eher eine Art Statthalterfunktion zufallen sollte). Ende März 561 v. Chr. wurde Jojachin schließlich von Nebukadnezars Sohn und Nachfolger Amel-Marduk (der biblische „Ewil-Merodach“) begnadigt (2. Kö 25,27).

Kurz danach bricht die Chronik ab – die nächste erhaltene Tontafel (Babylonische Chronik Nr. 6) setzt dann erst wieder in der Zeit von Nergal-šarra-uṣur ein, der höchstwahrscheinlich mit dem „Nergal-sarezer“ aus Jeremia 39,3 identisch ist und der ab 560 v. Chr. den glücklosen und ermordeten Amel-Marduk ablöste.

Archäologische Erkenntnisse untermauern den biblischen Bericht


Immer wieder werden biblische Berichte in ihrer Historizität angezweifelt und in Frage gestellt. Funde, wie die Babylonischen Chroniken, offenbaren jedoch die Verlässlichkeit der beschriebenen
historischen Ereignisse und untermauern so die Glaubwürdigkeit der biblischen Bücher. Durch ungewöhnlich konkrete historische Angaben, wie sie etwa im Buch Daniel vorkommen, macht Gott die Bibel transparent. So können wir bei archäologischen Funden nur staunen, wie vertrauenswürdig der biblische Bericht ist (insbesondere wenn es um das Buch Daniel geht, das uns wichtige Puzzlestücke für das Verständnis unserer Heilsgeschichte liefert).

Darüber hinaus erlaubt die Bibel einen Einblick, der viel tiefer geht als die zeitgenössischen außerbiblischen Dokumente, in denen über etliche Jahre im Leben Nebukadnezars geschwiegen wird. Viel kann nur durch Indizien, indirekte Schlüsse aufgrund archäologischer Befunde und späterer griechischer Geschichtsschreiber wie Herodot rekonstruiert werden. Freilich, bis heute sind zahlreiche Tontafeln in den gewaltigen Museumssammlungen ungelesen, zukünftige Entdeckungen sind also keineswegs ausgeschlossen. Jedoch, bei aller Begeisterung für die außerbiblischen Belege, zeigt sich auch, wie bruchstückhaft diese sind. Die nüchtern gehaltenen Annalen der Babylonischen Chroniken vermögen es nämlich nicht, uns den Menschen Nebukadnezar näher zu bringen. Wiseman selbst hielt die ersten Kapitel des Buches Daniel daher für die ausführlichste Beschreibung der Person Nebukadnezars.11 Nur hier erfahren wir, wie der Gott des Himmels sein Leben veränderte.

Quellen/Anmerkungen:
1 A.K. Grayson, Assyrian and Babylonian Chronicles, Winona Lake 2000, S.99ff. Alle deutschen Zitate aus der Chronik in diesem Artikel basieren auf Graysons englischer Übersetzung, ggf. anhand des Akkadischen angepasst.
2 Diese Übersetzung ist weitgehend Konsens der Forschung, wenn auch nicht unbestritten.
3 D. Wiseman, The Schweich Lectures, S.2.3.
4 Zum Hintergrund der Entstehung dieser Chroniken gibt es kaum belastbare Informationen. Neuere Untersuchungen bringen die Möglichkeit ins Spiel, die Chroniken seien nicht in der Stadt Babylon, sondern in Borsippa entstanden; Waerzeggers, Caroline, The Babylonian Chronicles: Classification
and Provenance, in: Journal of Near Eastern Studies 71 (2012)
5 Wiseman, Chronicles of the Chaldean Kings, London 1956,  S.96.
6 A.K. Grayson, Assyrian and Babylonian Chronicles.
7 Wiseman, The Schweich Lectures, S.17, Fußnote 113.
8 Caroline Waerzeggers, Assyriologin der Universität Leiden, hält Wisemans ursprüngliche Lesung weiterhin für berechtigt (private Mitteilung).
9 S. Mayer Burstein, The Babylonaica of Berossus, Malibu 1978, S.27.
10 Zur Frage der Harmonisierung von Dan 1,1 und Jer 46,1 sei auf die einschlägige adventistische Literatur verwiesen. Meistens wird angenommen, dass das 4. Jahr Jojakims in Jer 46,1 sich nicht auf die Schlacht, sondern auf die Schilderung Jeremias bezieht, auch Wiseman räumt diese grammatische Möglichkeit ein.
11 Wiseman, The Schweich Lectures, S.1.

 

 

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