„Weder Tod noch Leben“

Lebensgeschichte
„Weder Tod noch Leben“

Ein Buch, das Herzen bewegt

Susi – seit ich denken kann, ist sie mir Vorbild und Stütze. Unzähligen Menschen hat sie Gutes getan, von Herzen, mit vollem Einsatz gedient und ihren Glauben bezeugt. In der Biografie „Weder Tod noch Leben“ erzähle ich aus dem Leben meiner Großmutter Susanna Roth, deren Lebensgeschichte sich in Rumänien abspielte. Zwischen zwei großen Weltkriegen geboren, bildete die politische Instabilität des Landes zusammen mit den wirtschaftlichen und kulturellen Nöten ihrer eigenen Familie den Hintergrund ihres Lebens und ihrer Suche nach Gott. Die folgenden Buchauszüge geben einen Einblick in die Erfahrungen und Erlebnisse von Susanna Roth.

Siebenbürgen, 1945 (S. 194-200):

Gerüchte machten sich breit, dass Verschleppungen deutscher arbeitsfähiger Frauen in sibirische Kohlebergwerke begonnen hatten. Und eines Morgens im Januar 1945 erreichte die Deportationswelle schließlich auch Neudorf. Genosse Botos erschien [...], donnerte an alle Hoftore und sammelte die jungen Frauen, Mädchen und Jungen über vierzehn Jahren ein. [...]

Als Susi im Morgengrauen das laute Klopfen und die Befehle durch das Dorf schallen hörte, wusste sie, was das bedeutete. Sie würde nicht verschont werden, obwohl sie mit dem zweiten Kind schwanger war und die kleine Susanna-Maria sowie den schwerkranken Pflegesohn vorzuweisen hatte. Schweren Herzens packte sie rasch ein paar Brotscheiben ein und schlang ein Wolltuch um ihre Schultern.

Da donnerte es schon an das Tor: „Aufmachen! Polizei!“

Susi ging zum Tor. Sie wollte es so schnell wie möglich hinter sich bringen. Nur nicht die Kleine wecken, es genügte, dass bereits Johann und Hans bitterlich weinten.
„Du kommst mit, so wie du bist!“, brüllte Genosse Botos, als sie das Tor öffnete.

Sogleich wurde sie am Arm aus dem Hof gezerrt. Hans und Johann standen am Tor und sahen, wie sie wie eine Verbrecherin zwischen zwei Polizisten abgeführt wurde. Sie drehte den Kopf und rief:

„Macht euch keine Sorgen um mich, Gott ist bei mir! Vor Menschen habe ich keine Angst!“

Alle bis dahin noch im Dorf verbliebenen Männer, die zum Kriegsdienst nicht tauglich, zu alt oder zu jung gewesen waren, wurden aufgefordert, sich unverzüglich auf der Straße einzufinden [...] Aus allen Häusern kamen langsam und mit gesenkten Blicken dunkel verhüllte Menschen. Sie wurden zunächst als Gefangene in der Schule eingesperrt [...] Unter ihnen waren viele Schwangere und einige junge Mütter, die ihre Säuglinge zu Hause hatten.

Dann endlich verkündete man ihnen am Abend, welchem Schicksal sie entgegen gingen: Zwangsarbeit in Sibirien. Totenstille herrschte in dem Klassenraum, in dem über zweihundert Menschen eingepfercht auf dem Boden kauerten. Das leise Weinen und Wehklagen, das man den ganzen Tag vernommen hatte, verstummte auf einen Schlag. Sibirien! [...] Nach der durchwachten Nacht im Klassenzimmer durfte am nächsten Tag jeder noch einmal nach Hause gehen, um sich warme Kleidung und Proviant für drei Wochen einzupacken, so lange würde die Reise dauern.

Gegen Abend wurden alle Gefangenen wieder aus ihren Häusern geholt. Überall, in jedem Haus hörte man lautes Weinen und Wehklagen. Gewaltsam aus den Armen der Mütter gerissen, schrien Säuglinge überall im Dorf und Kleinkinder rannten, sich an ihre Geschwister klammernd, bis zu den Wagen, die schon bereit standen. [...] Für viele von ihnen war diese frostige Fahrt der erste Weg in die weite Fremde und für viele sollte es der letzte werden.

Die Wagen kamen auf dem zerfurchten und vereisten Boden langsam voran und es herrschte klirrende Kälte. Susi stieg nach einigen Kilometern ab und lief neben dem Wagen. Sie hatte bei jedem Schlag, den der Wagen tat, Angst um das Kind in ihrem Leib. Stumme Tränen rollten ihre Wangen herunter. Noch nie hatte sie so traurig einen Fuß vor den anderen gesetzt. [...] Steif gefroren kamen die Gefangenen schließlich nach langer holpriger Fahrt in Dunesdorf an. [...] Dann wurden sie in die dortige Schule gebracht, wo sich bereits viele andere Gefangene aus den umliegenden Dörfern befanden.

Susi zitterte vor Kälte, ihr Bauch war hart und schmerzte. Ihre Zehen konnte sie nicht mehr spüren und die Knöchel bluteten. Sie dachte, sie würde tot umfallen, wenn sie noch einen einzigen Schritt tun müsste. [...] Sie war im sechsten Schwangerschaftsmonat und es war der 15. Januar 1945. [...] In dem großen Klassenzimmer, in das man sie geschoben hatte, blickte sie um sich, doch es war kein einziges freies Plätzchen mehr auf dem Boden, wo sie sich hätte ausstrecken können. Überall lagen Frauen und Jungen in Decken eingehüllt. Susi erkannte in dem Raum einige Adventisten aus anderen Dörfern, das war ein gutes, tröstliches Gefühl. Sie verständigten sich mit Blicken, und dann fragte Susi einen der Polizisten, ob er ihnen erlauben würde, kurz nach draußen zu gehen:

„Wir sind sieben Gläubige, wir gehen nur vor die Türe, um zu beten.“

Es war derselbe, der sie auch in der vorigen Nacht bewacht hatte und der allen Gesprächen und Gebeten zugehört hatte. Er nickte.
Draußen dunkelte es bereits, eine sehr kalte Nacht zog auf. Susi und die anderen Gläubigen knieten im Schnee nieder und mit dem ersten gesprochenen leisen Gebet rannen bei allen heiße Rinnsale die Wangen herab. [...]

Susi schreckte auf. Sie musste doch eingenickt sein. Eine raue Stimme hallte durch den Saal und befahl allen Deportierten, sich so schnell wie möglich draußen zu versammeln. Fröstelnd, [...] traten sie [...] hinaus in das winterliche Dunkel des noch frühen Morgens.

Sie wurden auf Kuhwagen verteilt und nach Schäßburg auf den Marktplatz gefahren. Es dauerte mehrere Stunden, in welchen sich aus verschiedenen Richtungen lange Wagenkolonnen langsam auf den Platz zu bewegten. Aus allen Dörfern waren die Sachsen zusammen getrieben worden. Schließlich war gegen elf Uhr der ganze Platz schwarz von Menschen, zu Hunderten drängten sich trauernde, mit Kopftüchern verhüllte Frauen aneinander. Blasse Jugendliche, nicht älter als vierzehn Jahre sowie gebeugte alte Männer mit roten schwieligen Händen [...] standen eng zusammengepfercht im Schnee [...]

Jahre später (S. 232-234):


Die Enteignungen durch das kommunistische Regime hatten auch in Neudorf begonnen. Statt wie bisher ihre eigenen Felder und Äcker zu bewirtschaften, wurden die Bewohner zur Zwangsarbeit in den neu errichteten Kollektiven und Genossenschaften herangezogen.

Es war an einem Freitagabend, als der örtliche rumänische Polizist an die Tore klopfte und alle arbeitsfähigen Männer und Frauen für den nächsten Morgen zu einer Zusammenkunft vor das Rathaus bestellte. Sie sollten ihre Rinder und Ochsen sowie die Wagen mitbringen und den ganzen Tag für die Kollektive arbeiten, kündigte er an.

Hans, Susi und die anderen Adventisten waren gerade zur Gebetsstunde versammelt, und als sie von diesem Befehl hörten, entschieden sie, ihm nicht zu folgen. Keiner von ihnen würde hingehen. Inzwischen waren sie über vierzig Mitglieder und jeder im Dorf wusste, dass sie am Samstag nicht arbeiteten.

Als niemand von ihnen am nächsten Morgen vor dem Rathaus erschien, wurde der Polizist sehr ärgerlich. Es handelte sich nicht nur um eine ziemlich große Gruppe Arbeitsverweigerer, diese Adventisten besaßen die Frechheit, sich einem parteilichen Befehl zu widersetzen! Schnell wurde eine Sitzung im Rathaus abgehalten und ein Ratsmitglied beschuldigte sie lautstark der Faulheit:

„Die wollen ja nur sitzen und beten, während die anderen schuften!“ [...]

Doch der Bürgermeister, ein ehrgeiziges Parteimitglied, geriet in Wut über so viel Sturheit und verordnete, alle Adventisten nach Klausenburg (Cluj), in die zweitgrößte Stadt Rumäniens zu bringen, die sich etwa vierhundert Kilometer von Neudorf entfernt befand. Die Kommission trat auf den Platz hinaus und verkündete den
versammelten Bürgern, was mit den arbeitsunwilligen Adventisten geschehen würde.

„Will hier noch jemand nicht arbeiten?!“, brüllte der Bürgermeister zornig.

Nach der Kundgebung kam ein Bote zu Hans gelaufen und berichtete der Gemeinde atemlos, was der Bürgermeister und sein Rat beschlossen hatten.

„Was? Nach Cluj? Was will man mit uns in Cluj?“

An diesem Sabbat beteten sie intensiv um Rettung aus dieser ungewissen Lage. Sie beteten für den Bürgermeister und für ihre Dorfgemeinschaft, und dass die Neudorfer nicht den Eindruck bekämen, die Gläubigen seien faul und wollten sich vor der Arbeit drücken.

In derselben Nacht erlitt der Bürgermeister einen Herzinfarkt und starb. [...]

Nur wenige Wochen später wurde jedoch ein junger, eifriger Polizist nach Neudorf versetzt, und da er über die Vorfälle informiert worden war, hatte er sich vorgenommen, den Adventisten eine Lektion zu erteilen. [...]

An seinem ersten Arbeitstag verkündete er im Rathaus:

„Ich werde euch zeigen, wie man diese faulen Adventisten zum Arbeiten bringt. Ihr werdet sehen, wie die an ihrem heiligen Sabbat schuften müssen!“

Am nächsten Freitag schritt er mit seinem Gewehr durch das ganze Dorf, donnerte an die Tore der Adventisten und schrie:

„Wenn ihr nicht morgen früh mit Hacken und Spaten vor dem Rathaus erscheint, erschieße ich euch alle! Jeder wird an Ort und Stelle erschossen! Ich mache Fleisch aus euch!“

Ein Schrecken erfasste die Gemeindeglieder und während des ganzen Freitags fragten sie sich:

Joi, was sollen wir tun?“ [...]

„Er trägt sein Gewehr immer bei sich! Er kann ja machen, was er will, wenn wir seinen Befehl verweigern!“

Einer der Brüder versuchte zu beschwichtigen:

„Wir übergeben diesen Mann dem lieben Gott. Er wird verhindern, dass jemand von uns umkommt.“

Den Freitag über fasteten und beteten sie und trafen sich nach Sonnenuntergang zur Gebetsstunde. Die ganze Gemeinde erlebte schwere bange Stunden, vor allem aber die Witwe Herrmann, die mit ihren beiden Töchtern weiter unten in der Dorfmitte wohnte und an deren Türe der Polizist besonders oft und penetrant gedonnert hatte. Dass dieser Mann die Macht hatte, zu töten, stand außer Zweifel, denn man hatte bereits aus anderen Orten von sofortigen Erschießungen und grausamen Bestrafungen der Adventisten gehört, die sich geweigert hatten, am Sabbat zu arbeiten. [...]

Am späten Abend schlichen die Gläubigen im Schutz der Dunkelheit an den Häuserwänden entlang nach Hause. Sie hatten sich fest vorgenommen, sich am nächsten Morgen lieber erschießen zu lassen, als am Sabbat auf dem Kollektiv zu arbeiten.

Gegen Mitternacht ertönte im Dorf ein Schuss. Danach war es totenstill und nicht einer wagte sich aus dem Haus. [...]

Agnetheln, 1950 (S. 276):


Susi und Hans müssen mit ihren vier Kindern fliehen, da Hans sonst in ein Arbeitslager verschleppt und ihre Hausgemeinde von der Partei aufgelöst wird.
Eines Sabbatmorgens klopfte es schon früh an die Wohnungstüre der neuen Wohnung. Eine Dame [...] stand vor Susi und stellte sich vor. Sie habe einen Traum gehabt, in welchem diese Adresse vorkam. Erstaunt führte Susi die Unbekannte in die Wohnung.

„Ich bin ein gläubiger Mensch und lese viel in der Bibel“, begann die Fremde. „Vor einiger Zeit habe ich Verse gefunden, in denen vom Sabbat die Rede ist. Es ließ mir keine Ruhe und gestern Abend kniete ich nieder und betete zu Gott um Klarheit in dieser Frage, denn ich kenne keine Kirche, die den Sabbat heiligt. Und dann habe ich heute Nacht geträumt, dass ein Mann mir ein Buch mit dem Titel „Der große Kampf zwischen Licht und Finsternis“ gereicht hat. Er sagte: ‚Dreh den Umschlag des Buches um, dort steht eine Adresse. Merke sie dir und gehe hin. Dort wird man dir sagen, was du tun sollst.‘ Als ich erwachte, schrieb ich die Adresse aus dem Buchdeckel gleich auf und sie führte mich zu Ihnen. Können Sie mir weiterhelfen? [...] ich bete schon lange um eine Kirche, die den Glauben nach der Bibel auslebt.“
Susi und Hans konnten nur staunen und Gott dafür danken, wie er das Gebet dieser Frau erhört hatte. [...] Sie wurde das erste neue Mitglied im frisch eingerichteten Gemeinderaum [...].

Neudorf 1952
– Susi erzählt (S. 279-280):

„Nach fast zwei Jahren wagten wir, wieder zurück zu gehen nach Neudorf. Aber unsere große Freude wurde ein großer Schrecken. Sie haben aus dem Gemeindehaus auf unserem Hof die Dorfschule gemacht. [...] [D]ie frühere Schule wollte einstürzen und so hatte die Partei beschlossen, dass wir, die Adventisten, in die Schule gehen sollten. Es sei nicht schade, wenn wir von morschen Balken erschlagen würden, sagten sie uns.“

So trafen sich die Adventisten nun jeden Sabbat in der Dorfschule, während die Schulkinder täglich auf den Hof von Hans und Susi kamen, um im ehemaligen Gottesdienstraum unterrichtet zu werden. [...] Als es auf den Winter zuging und kalt wurde, verlangte ein Lehrer, den Ofen aus der Schule zu holen, die Adventisten könnten ruhig frieren. Susi betete gerade, als sie davon hörte. Sie wünschte nichts sehnlicher, als wieder in ihrem eigenen Haus Gottesdienst zu feiern, obwohl die Gemeindeglieder schon Renovierungsarbeiten an der Schule durchgeführt hatten. Da kam ihr ein Gedanke [...].

Überraschende Reaktionen

Ich bin sehr dankbar, wie Gott die Türen geöffnet hat, obwohl ich diese Lebenserinnerungen anfangs nur für die Familie schreiben wollte. Ich war überrascht über die Reaktionen sowie über Rezensionen in nicht-christlichen Zeitungen, wie z.B. der Hermannstädter Zeitung vom 12. Mai 2017. Dort heißt es: „eine Bereicherung mit dokumentarischem Wert [...] es kann anregend sein, eine siebenbürgisch-sächsische Glaubensgeschichte, von einem uns ungewohnten Standort betrachtet, kennenzulernen.“ Auch sehr viele Siebenbürger Sachsen meldeten sich, die dankbar dafür sind, dass diese Zeitzeugenberichte in einem Buch erscheinen, auch wenn sie selbst keine Adventisten sind. Es sei hochinteressant, sich jetzt im Nachhinein an so viele Details und Geschichten wieder zu erinnern, die sie in Bezug auf Verfolgungen von freikirchlichen Gemeinden in ihrer Kinder- und Jugendzeit in Rumänien erlebt oder gehört hatten. Obwohl sie selbst damals zum Teil ablehnend waren, sehen sie es jetzt nach der Lektüre mit anderen Augen!

Am meisten aber freut mich, dass Menschen zur Bibel und zu Gott gefunden haben. Aufgrund der Erfahrungen, die sie im Buch lasen, begannen sie, sich für den Sabbat zu interessieren und bekommen nun Bibelstunden. Eine Dame berichtete neulich: „Ich kam in die Adventgemeinde 2017, nachdem ich das Buch Weder Tod noch Leben von Eva Paul gelesen hatte. Meine Tochter hatte mir das Buch geschenkt und ich konnte gar nicht mehr aufhören zu lesen. Es hat mich so begeistert und angerührt, was der tiefe Glaube bewirken kann. Das Halten des Sabbats hat mich überzeugt – ja, der Sabbat ist der Ruhetag! Ich habe dann auch Jesus als meinen Herrn angenommen und bin Gott dankbar, diese Wahrheit gefunden zu haben, eben durch die Zeugnisse von der Familie aus diesem Buch. Gott ist gut, durch seine Fügung durfte ich an einem Sabbat beim Potluck jemanden kennenlernen, der mich in einen Bibelkreis einlud; das ist so wunderbar. Ich war schon in anderen Bibelkreisen, aber das hier ist etwas Besonderes. Und nun geht meine Freundin samt Ehemann auch mit.“ So kann ich Oma Susi nur beipflichten: „Alle Ehre sei unserem Gott im Himmel!“

Eine Buchvorstellung sowie ein Interview mit Eva Paul und ihrer Großmutter finden Interessierte hier.

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