Ein Ort für Freudentränen

Hope Center
Ein Ort für Freudentränen

Begegnung im Hope Center

So hatte sie sich den Urlaubstag nicht vorgestellt: Larissa, eine kanadische Studentin, ist als Touristin in einer Stadt in Hessen auf Besichtigungstour, als etwas Unerwartetes passiert. Sie verliert die Orientierung und findet sich vor einer Kirche wieder. Mit Kirche und Glauben hatte sie seit dem Tod ihrer Mutter eher Schwierigkeiten. Sie hat Fragen an Gott, gebetet hat sie schon lange nicht mehr. „Ich setzte mich in die leere Kirche“, so Larissa. „Dies führte dazu, dass ich anfing zu beten und Gott mein Herz ausschüttete. Ich begann heftig zu weinen und bat Gott um ein Zeichen, dass es ihn wirklich gibt.“

Nach ihrem Kirchenbesuch tritt Larissa ihre Heimreise mit der Bahn an. Da passiert das nächste „Missgeschick“. Aufgrund der ähnlich klingenden Bahnhofsnamen steigt sie eine Station zu früh aus. In Bensheim-Auerbach statt am Bensheim Hauptbahnhof. Da sie einige Zeit auf den nächsten Zug warten muss, sucht sie, müde und durstig, nach etwas zu trinken. Doch kein Getränkeautomat, kein Laden ist in Sichtweite. Als sie am Bahnhofsgebäude vorbeiläuft, entdeckt sie einen Stehtisch mit einem Krug Wasser und Gläsern. Sie schaut durch das dahinterliegende Fenster und sieht eine kleine Gruppe von Personen, die in einer Art Wohnzimmer zu Abend essen. Die Tür scheint offen zu sein, also nimmt sie all ihren Mut zusammen und geht hinein: „Dürfte ich etwas zu trinken bekommen?“, fragt sie.

Die Gruppe lädt sie daraufhin ein, sich doch hinzusetzen; man gibt ihr zu trinken und lädt sie sogar zum Essen ein. Im Gespräch erfährt Larissa, dass sie sich im Hope Center befindet, das von Christen in Bensheim angeboten wird, um Menschen in der Umgebung zu begegnen und ihnen etwas Gutes zu tun. In dem Moment erinnert sie sich an ihr Gebet in der Kirche. „Ich fing an zu weinen und erzählte ihnen davon, wie ich gerade vor zwei Stunden Gott angefleht hatte, mir ein Zeichen zu geben“, schildert Larissa. „Ich wusste: das war dieses Zeichen.“ Larissa hatte nach Trinkwasser gesucht und letztlich viel mehr gefunden.

Szenenwechsel: Bremen

Frau G. wohnt in der Nähe von Bremen. Sie schaut regelmäßig den Hope Channel. Besonders die TV-Serie „Tierische Begegnungen“ hat es ihr angetan, weil sie ein großes Herz für Tiere hat. In diesem Zusammenhang schreibt sie den Hope Channel über Facebook an. Sie kommt daraufhin mit der Moderatorin der Serie, Gabi Pratz, in Kontakt. Die beiden unterhalten sich immer wieder über Facebook, und es kommen auch Fragen zu Glauben und Bibel auf. Die Fragen werden immer spezifischer, sodass sie an das Hope Bibelstudien-Institut weitergeleitet wird. Frau G. beginnt daraufhin zwei Glaubenskurse und stellt viele Fragen an ihren Studienbegleiter. In nur einem Jahr liest sie die ganze Bibel durch. Am 1. Juni 2017 eröffnet das Hope Center in Bremen. Als Kursteilnehmerin aus der Umgebung Bremen wird sie auch zur Eröffnung eingeladen. Sie kommt und bringt sogar eine Freundin mit. Bei der Eröffnung trifft sie auch andere Kursteilnehmer und Personen aus der Gegend. Im Hope Channel Interview gibt sie an, dass sie sich sehr für die lokalen veganen Kochabende „Lust auf Lecker Live“ (in Anlehnung an die Hope Channel Kochsendung „Lust auf Lecker“) interessiere sowie für das Angebot der Lebensschule, das auch regelmäßig im Hope Center Bremen stattfindet.

Lounge, Begegnung, Leben

Beide Beispiele aus Bremen und Bensheim zeigen auf, worum es beim Hope Center geht: Wir möchten Menschen dort begegnen, wo sie sind – vorurteilsfrei und liebevoll. Damit sie erleben, was Jesus verspricht: Leben im Überfluss.

Unterstützt durch die Marke „Hope“ der „Stimme der Hoffnung“ hat die Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten in Deutschland im Jahr 2017 die ersten zwei Hope Center in Bremen und Hessen gestartet: Begegnungsorte, wo Menschen aus der unmittelbaren Umgebung zusammenkommen, und wohin Hope Channel Zuschauer, Hörer und Glaubenskursteilnehmer eingeladen werden können.

Dafür steht auch der Untertitel „Lounge Begegnung Leben“. In gemütlicher Atmosphäre (Lounge) begegnen sich Gäste (Begegnung) und erhalten Angebote rund um Kultur-, Gesundheits-, Freizeit- und Lebensthemen (Leben). „Für manche Menschen kann eine Kirchengemeinde eine Barriere darstellen. Hope Center sind im Unterschied dazu dort, wo die Menschen sind“, so der Gesamt-Projektleiter und Abteilungsleiter für Gemeindeaufbau und Evangelisation Bernhard Bleil.

Kurz nach ihrem Erlebnis schreibt die kanadische Studentin Larissa auf der Facebook-Seite des Hope Centers Bensheim: „Ihr könnt euch nicht vorstellen, wie sehr mich eure Güte berührt hat und wie viel mir das bedeutet! Gottes Segen euch, und mögen noch viele durch eure Güte gesegnet werden. Das Hope Center ist eine unglaublich schöne Idee und sollte in ganz Deutschland sowie in Kanada und im Rest der Welt verbreitet werden. Danke! Ich vergieße jetzt Freudentränen.“

Wer Interesse hat, beim Hope Center Pilotprojekt mitzumachen, um Menschen wie Larissa oder Frau G. zu begegnen, kann sich sehr gerne an Thomas Knirr, den Abteilungsleiter für Gemeindeaufbau und Evangelisation in Baden-Württemberg, wenden. Mehr Informationen gibt es auch unter www.hope-center.eu.


Erste Schritte auf dem Weg zum Hope Center

  1. Bete um deine persönliche Berufung und Vision, ein Hope Center zu eröffnen.
  2. Tausche dich mit anderen über deine Vision/Idee aus und suche Beter und Unterstützer.
  3. Finde dein Kernteam, das sich für eine gemeinsame Vision/Idee begeistern lässt. Finde Menschen, die sich persönlich einbringen wollen und mit denen du gemeinsam arbeiten, dich beraten und beten kannst.
  4. Sucht als Kernteam bereits Begegnungen zu Menschen, die an den Angeboten eines Hope Centers interessiert sein könnten und beginnt, eure Vision mit ihnen in kleinen praktischen Schritten auszuprobieren.
  5. Beratet euch mit dem Pastor eurer Gemeinde und dem Abteilungsleiter für Gemeindeaufbau eurer Vereinigung.
  6. Arbeitet das Bewerbungsformular gemeinsam mit eurem Team durch.
  7. Wenn ihr ausreichend Mitarbeiter in eurem Team zur Verfügung habt und die Vereinigung euch den klaren Auftrag gegeben hat, kann die Suche nach einem Ort für das Hope Center beginnen.

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