Des einen Freud, des anderen Leid

Vereinigung
Des einen Freud, des anderen Leid

Über Versetzungen und Neuanfänge

Des einen Freud ist manchmal des anderen Leid – das müssen in diesem (Wahl-)Jahr einige Geschwister erneut erleben. Während eine Gemeinde den Abschied des Predigers bedauert, freut sich eine andere über einen neuen Mitarbeiter. In diesem Sommer stehen nach den Wahlen viele Versetzungen und auch einige Neuanstellungen an, über die wir berichten möchten.

Versetzungen

So verlässt etwa Bernd Sengewald seinen Wirkungsbereich im Bezirk Schwäbisch Hall und wechselt in den Bezirk Ludwigsburg. Die Verantwortung für den Bezirk Schwäbisch Hall übernimmt Christoph Berger, der vielen noch aus seiner Zeit als Jugendabteilungsleiter in Baden-Württemberg bekannt ist. Zsolt Halmi verlässt den Bezirk Ludwigsburg, da er bei der diesjährigen Landesversammlung von den Abgeordneten als Abteilungsleiter für Predigtamt gewählt wurde. Björn Reinhold, bisher für den Bezirk Ortenau zuständig, wechselt in den Bezirk Mannheim. Den Bezirk Ortenau hingegen übernimmt Daniel Heibutzki. Ebenso verlässt Willi Tytschina seine Gemeinden in der Ortenau und wechselt in den Bezirk Freudenstadt mit den Gemeinden Busenweiler, Holzhausen und Schramberg. Die Gemeinden Offenburg, Achern sowie die Adventistische Bekenntnisschule in Herbolzheim betreut ab sofort Sebastian Wulff, der bisher im Bezirk Pforzheim tätig war.

Aus dem Bezirk Mannheim wechselt Olaf Schröer in den Bezirk Böblingen und übernimmt die Verantwortung für die Gemeinde Leonberg. Auch die Gemeinde Stuttgart-Mitte erlebt einen Wechsel: Karl-Heinz Schell (er half in den letzten Monaten zusätzlich in Leonberg aus) wechselt in den Bezirk Kirchheim mit den Gemeinden Göppingen und Esslingen. Diesen Bezirk hat Markus Jenkner mittlerweile verlassen, da er bei der diesjährigen Landesversammlung von den Abgeordneten als Jugendabteilungsleiter gewählt wurde. Nach Stuttgart kommt aus dem Bezirk Schwäbisch Hall Roman Wiens, um Michael Walter zu unterstützen. Olaf Michel war in den letzten Jahren für die Gemeinde in Titisee-Neustadt sowie für die Jugend in Freiburg zuständig; er wechselt in den Bezirk Schwäbisch Hall mit den dortigen Gemeinden. Selim Kesmez, der den Bezirk Mannheim verlässt, übernimmt Olaf Michels ehemaligen Aufgabenbereich. Nicola Ardito wiederum kommt aus dem Bezirk Heilbronn in den Bezirk Mannheim und ist dort für die Gemeinde Weinheim sowie die Italienische Gruppe zuständig.

In einer großen Vereinigung wie unserer lassen sich große Versetzungen nach den alle vier Jahre stattfindenden Wahlen kaum vermeiden. Oft genug ergibt sich ein ganzes Geflecht von Veränderungen, und es müssen mehr Personen umziehen, als uns eigentlich lieb wäre. Wir haben Verständnis, dass Gemeinden ihren jungen Kollegen ungern schon früher als gedacht gehen lassen wollen. Doch zuallererst sehen wir uns in der Pflicht, junge Mitarbeiter zu fördern und sie nach ihren Gaben und Fähigkeiten dort einzusetzen, wo sie sich entwickeln können. Das beinhaltet zumindest am Anfang ihres Dienstes oftmals einen Wechsel in einen anderen Bezirk. Dabei wollen wir unseren Gemeinden gerecht werden und möglichst den Anforderungen entsprechend Mitarbeiter einsetzen. Lasst uns im Gebet an die Betreffenden denken, damit sie nicht nur die passende Wohnung finden, sondern auch einen guten Start im neuen Bezirk haben.

Neuanfänge

Das gilt natürlich auch für die neuen Mitarbeiter, die wir dieses Jahr anstellen dürfen. Es ist schön zu hören, wenn junge Leute uns beim Bewerbungsgespräch sagen, dass sie vor allem durch den Youth in Mission Congress angesprochen wurden. Nicht selten verbrachten sie ein Jahr auf der Josia-Missionsschule in Isny oder waren in der Baden-Württembergischen Vereinigung als HisHands-Mitarbeiter tätig.

So beginnt etwa Lukas Däubler seinen Dienst als Bibelarbeiter im Bezirk Lörrach. Nachdem er sein Studium am Seminar Schloss Bogenhofen abgeschlossen hatte, arbeitete er im vergangenen Jahr im Bezirk Stuttgart als HisHands-Mitarbeiter und schrieb parallel an seiner Masterarbeit. Nicolai Zeh hat gerade sein Theologiestudium in Bogenhofen beendet und beginnt als Bibelarbeiter im Bezirk Filder-Neckar-Alb, d.h. in den Gemeinden Ostfildern, Reutlingen und Albstadt. In diesem Bezirk wird es einen zweiten Bibelarbeiter geben, der die Gemeinden Filderstadt, Tübingen und Nürtingen unterstützt: Bastian Ogon. Er war bereits ein Jahr lang als HisHands-Mitarbeiter tätig und arbeitet derzeit noch an seiner Masterthesis. Der Bezirk Pforzheim bekommt einen Pastor im Praktikum, Angelo Giannetta, der im letzten Jahr sein Masterstudium auf den Philippinen beendet hat. Im Bezirk Heilbronn beginnt Arthur Schneider als HisHands-Mitarbeiter und absolviert berufsbegleitend sein Masterstudium.

Um die Arbeit des Deutschen Vereins für Gesundheitspflege (DVG) in Baden-Württemberg auszubauen, wurde Jesse Zwiker angestellt. In der Vergangenheit hat er u.a. das „Wildwood Lifestyle Center“, ein Ausbildungszentrum für Gesundheitsevangelisation in den USA, geleitet.

In der Gegend in und um Stuttgart soll ab Herbst Shahin Bakhshnia Menschen erreichen, die Farsi sprechen. Der gebürtige Iraner betreute in den letzten Jahren als Bibelarbeiter in Norwegen und den USA Interessierte mit muslimischem Hintergrund. Wir sind dankbar, dass wir durch ihn eine spezielle Bevölkerungsschicht in Baden-Württemberg ansprechen, die wir sonst nicht erreichen würden.

Ein weiterer Wechsel findet im Vereinigungsbüro statt: Anita Neufeld, seit knapp zwei Jahren Vorstandssekretärin, folgt dem Ruf eines jungen Mannes, der sie gerne heiraten möchte. Wir freuen uns mit Anita, danken ihr für ihren Dienst und wünschen ihr als Ehefrau Gottes Geleit. Anitas Nachfolger im Sekretariat ist Clemens Kramp, der als Verwaltungsfachangestellter beste Voraussetzungen für die vielen Aufgaben im Vereinigungsbüro mitbringt.

Auch für mich gilt es an dieser Stelle Abschied zu nehmen. In den letzten 36 Jahren durfte ich in der Baden-Württembergischen Vereinigung als Pastor und Abteilungsleiter arbeiten und den besonderen Segen Gottes verspüren. Ab November werde ich in den Ruhestand treten und dankbar zurückblicken auf eine gesegnete Zeit im Dienst für Gottes Gemeinde.

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